Prop Trading

Mit fremdem Kapital handeln

Beim Proprietary Trading (kurz: Prop Trading) handelst du nicht mit deinem eigenen Kapital, sondern mit dem einer Trading-Firma. Der Weg dahin führt fast immer über eine sogenannte Challenge oder Evaluation: Du zeigst auf einem simulierten Konto, dass du diszipliniert und regelkonform handelst – erst danach bekommst du Zugriff auf ein „funded“ Konto und behältst einen Anteil der erzielten Gewinne (meist 80–90 %).

Ich nutze Prop-Trading-Accounts selbst als Baustein meiner Trading-Strategie, aktuell unter anderem bei FTMO und IQ Capital. Auf den beiden Unterseiten findest du zu jedem Anbieter die wichtigsten Regeln, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und die typischen Fehler, an denen die meisten Trader scheitern – meist nicht am Profitziel, sondern an den Risiko-Regeln drumherum.

Prop-Firmen ändern ihre Produkte, Preise und Regelwerke regelmäßig. Die Angaben auf diesen Seiten dienen der Orientierung – vor dem Kauf einer Challenge prüfe immer die aktuellen Trading Objectives bzw. das Rulebook direkt beim jeweiligen Anbieter.

Positionierung

Was ich anders mache als Signal-Gruppen

Prop Trading wird oft zusammen mit Signal-Gruppen beworben: "Folge unseren Calls, bestehe die Challenge, werde reich." Das ist nicht mein Ansatz, und es ist auch nicht das, was auf dieser Seite steht.

Was Signal-Gruppen typischerweise verkaufen

  • Fertige Kauf-/Verkaufssignale zum Nachhandeln, ohne eigenes Verständnis der Struktur dahinter
  • Implizite oder explizite Gewinnversprechen ("garantiert die Challenge bestehen")
  • Abhängigkeit von einem fremden Call statt einer eigenen, nachvollziehbaren Entscheidung

Wofür diese Seite stattdessen steht

  • Struktur und Volumen selbst lesen lernen (siehe Strategien), statt Signalen zu folgen
  • Risiko pro Trade und Positionsgröße als Handwerk, nicht als Nebensache
  • Ehrliche Einordnung: Keine Erfolgsgarantie, keine Anlageberatung — mehr dazu im Disclaimer